| Jagd 2011 |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Mit großer Spannung erwarteten wir die Asbach-Foxhounds, die an diesem Herbsttag zum ersten Mal auf unsrer Strecke der Schleppe folgen sollten. Nach den zwei verregneten Jagden der vergangenen Jahre konnten wir zwar von einem optimalen Geläuf ausgehen, allerdings hatte es an diesem Morgen noch geregnet, auf der Wasserkuppe war der erste Schnee gefallen und es war kalt! Eigentlich optimale Bedingungen für Hunde und Pferde. Ernst von Schwerdtner meinte einmal dazu: "Am besten es regnet erst, wenn die Pferde zur Hinfahrt verladen sind." Dennoch fanden sich 40 Teilnehmer ein, ein drittes Feld bildeten die Lehrgangsteilnehmer. Die Asbach-Foxhounds kamen mit ihrem Master Otto Schütz, mit Michael Hess und einer charmanten Schleppenlegerin - Minimalbesetzung. Nach Startschwierigkeiten, ein freilaufendes Pferd konnte nicht gleich eingefangen werden, ließen die Foxhounds ihr prächtiges Geläut erklingen und folgten der Spur in hohem Tempo. Zwischendurch gab es immer Situationen, in denen die Hunde durcheinander wuselten, und es war interessant zu beobachten, wie sie den Scent wiederfanden und kräftig Hals gaben. Auf der letzten Schleppe hatten wir noch eine Folge von sechs unterschiedlichen Sprüngen aufgebaut, über Schafgatter, Leiterwagen, Schweinerücken, Baumstamm und Graben ging`s zum Halali - allgemeine Begeisterung, selbst Otto war voll des Lobs. Beim Schüsseltreiben wurde Sibylle Kunze, Eugen Manz und Jürgen Trabert von Otto Schütz der rote Rock verliehen. Höhepunkt des Abends war das Jagdgericht mit Eric Schlaudraff, Matthias Walter und Reinhold Schulz. Getanzt wurde bis in die frühen Morgenstunden. Die Jagdherren Pedro Herzig und Klaus Becker konnten zufrieden sein, es war ein schöner Jagdtag!
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